05. Dezember 2018

Neue Leitlinie Staubminimierung

Staubentwicklung| Pixabay
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Die Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) hat auf ihrer Sitzung am 7. November 2018 die Leitlinie „Staubminimierung beim Bauen" verabschiedet und deren sofortige Anwendung durch die Aufsichtsdienste der Länder und Präventionsdienste der Unfallversicherungsträger beschlossen.

Darin enthalten ist die Verpflichtung für betroffene Betriebe eine baustellenbezogene Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und staubmindernde Maßnahmen bei staubenden Tätigkeiten zu ergreifen sind. Es ist darauf zu achten, dass Persönliche Schutzausrüstung nur dann zum Einsatz kommen darf, wenn Substitution sowie technische und organisatorische Maßnahmen nicht greifen. Wird nur Atemschutz verwendet, so hat der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung darzulegen, warum die anderen Maßnahmen nicht greifen konnten.

Werden auf Baustellen Tätigkeiten bzw. Verfahren ohne staubmindernde Maßnahmen ausgeführt und ist damit eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten gegeben, so muss der Arbeitgeber nunmehr mit der unverzüglichen mündlichen oder schriftlichen Anordnung der Einstellung von Arbeiten in Verbindung mit auflösenden Bedingungen durch die Aufsichtsperson rechnen.

Innungsbetriebe erhalten die Leitlinie bei der Kreishandwerkerschaft Chemnitz oder beim Sächsischen Baugewerbeverband.

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