28. April 2020

#friseureforseven - Unterstützen Sie das regionale Handwerk der Friseure und Kosmetiker

#friseureforseven
#friseureforseven

Sehr geehrte Damen und Herren Minister,
sehr geehrte politische Vertreter,

die Anpassung auf den ermäßigten Umsatzsteuersatz für die Gastronomie ist ein positives Zeichen für den Willen der Politik von der Krise schwer betroffene Unternehmen zu retten. Gaststätten, Restaurants und Bars haben unter den Folgen der Pandemie und den damit verbundenen Schließungen zu leiden und bedürfen einer übergeordneten Unterstützung. Die Senkung der MwSt von 19 auf 7 Prozent stärkt die Kaufkraft und bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Wir befürworten dieses Mittel und sind sehr dankbar dafür.

Umso mehr, ist es wichtig, diese Hilfen allen schwerstbetroffenen Branchen gleichermaßen anzubieten. Kosmetische und Friseurbetriebe sind durch die Schließungen der Allgemeinverfügung ebenfalls erheblich in ihrer Existenz bedroht. Da dieses Gewerk zu sehr großen Teilen aus Soloselbstständigen und Kleinstunternehmern besteht, muss hier besonders unter die Arme gegriffen werden. Es gilt die Existenzen sehr vieler Unternehmer zu retten. Ausdrücklich möchten wir hier auf die Unterstützung von Friseuren UND Kosmetikern hinweisen.

Nicht zuletzt durch die Mindestausbildungsvergütung wurden die Betriebe dieser Branche auf eine harte Probe gestellt. Viele Handwerksbetriebe konnten sich für das kommende Ausbildungsjahr schlichtweg keine neuen Auszubildenden leisten. Auch die Umsetzung der Belegausgabeverordnung zwingt die Betriebe dazu große Investition zu tätigen, die für kleine Unternehmen kaum aufzufangen sind. Aktuell liegen die aufgerufenen Kosten für die Umsetzung mehr als zwanzigmal höher, als von der Politik in der Gesetzesbegründung geplant.

Die beantragten Gelder der „schnellen" Soforthilfen von Bund und Länder wurden vielerorts noch nicht ausgezahlt und verursachen ein weiteres Problem des Fortbestehens durch mangelnde Liquidität. Die Schließungen unserer Branche durch die Allgemeinverfügungen waren nicht vermeidbar, um das Corona-Virus einzudämmen. Das Handwerk unterstützt die getroffenen Maßnahmen ausdrücklich durch besonnenes und rücksichtsvolles Handeln, darf aber auch die Zukunft nach der Pandemie nicht aus dem Blick verlieren.

Daher heißt es JETZT den Schließungen und Einnahmeausfällen durch Unterstützungsmaßnamen gegen zusteuern. Wir fordern die Ausweitung der Mehrwertsteuersenkung auf das Friseurhandwerk sowie die Kosmetikbranche. Zudem muss die Aussetzung des Kassengesetzes um mehrere Monate erweitert werden.

Durch die Steuererleichterungen kann die Liquidität der Unternehmen geschont und damit Ausbildungs- und Arbeitsplätze gesichert werden. Der positive Effekt trifft damit nicht nur Handwerker, sondern auch für die Kunden und die Gesellschaft allgemein. Die Einnahmen fließen über Steuern direkt zurück. Andernfalls drohen zahlreiche Insolvenzen, was den Staat erheblicher belasten würde.

Schließen Sie sich der immer größer werdenden Gemeinschaft an und unterstützen Sie die Aktion #friseureforseven! Machen Sie mit! Um jetzt ein flächendeckendes Betriebssterben zu verhindern, müssen außergewöhnliche Maßnahmen erfolgen. Wir profitieren alle von diesem Handwerk und helfen Sie uns, dem Friseur- und Kosmetikhandwerk den Rücken zu stärken!

Mit freundlichen Grüßen - Bleiben Sie gesund

Ansprechpartner/in

Kreishandwerkerschaft Chemnitz
Andreas Luckner
Kreishandwerksmeister
Telefon: +49 371 334099-79
Telefax: +49 371 334099-82
E-Mail schreiben
Lernen Sie das Werbemittelportal des Handwerks kennen und individualisieren Kampagnenmaterialien mit Ihrem eigenem Firmennamen und -logo

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